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Salinenmuseum
Modelle des ehemaligen Salinenbetriebs

Ansprechpartner für Führungen im Salinenmuseum

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Michael Buhr: 05054/94026 - Michael.Buhr@t-online.de
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Das Salinenmodell im Bürgerpark Sülze

Fünf Jahrhunderte Salzabbau in Sülze

Die Saline zu Sülze bestimmte im wesentlichen die Geschichte des Ortes und war ein Werk zu Gewinnung von Salz. Bis zum Jahre 1862 wurde das Werk betrieben. Zum ersten Mal wurde die Saline in Sülze im Jahr 1381 urkundlich erwähnt, es wurde also fast 5 Jahrhunderte lang Salz in Sülze abgebaut.

Keine Konkurrenz zu Lüneburg

Zuerst wurde die geförderte Sole direkt in Sülze verarbeitet und in großen Siedepfannen durch ein Torffeuer erhitzt um das Wasser zu verdampfen bis das Siedesalz übrigblieb. Die Rechte zum Salzabbau lag bei den Herzögen zu Lüneburg die diese an die Siedepfannenbesitzer verpachteten. Die Herzöge des Fürstentums förderten auch die Erschließung der Sülzer Sole um ein Gegengewicht zur Stadt Lüneburg aufzubauen, da die Hansestadt durch die riesigen Salzvorkommen weitestgehend unabhängig von den Landesherren agieren konnte. Die Sülzer Sole konnte es aber aufgrund der wesentlich geringeren Mengen und des niedrigeren Salzgehaltes der Sole nicht mit der Lüneburger Saline aufnehmen.

Soleleitungsrohr

Eine Saline auf Wanderschaft

Aufgrund der immer knapper werdenden Torfgebiete in der unmittelbaren Nähe von Sülze wurden die Siedestellen nach Twießelhop und zum Bornriethmoor ausgelagert. Über Holzrohre wurde die Sole zu den Salzkaten gebracht. Auch diese Salzkaten mussten bald wieder verlegt werden da auch hier die Torfvorkommen immer knapper wurden. Zwischen 1719 und 1725 verlegte man die Soleleitung dann zu den Salzkaten nach Altensalzkoth. Doch die großen Anstrengungen das Salz dorthin zu transportieren machten ein produktives Wirtschaften unmöglich, und so wurde dann 1793 begonnen die Siedestellen wieder nach Sülze zu verlegen. Um dem Brennstoffmangel aufzufangen wurde nun der Torf aus den umliegenden Mooren nach Sülze gebracht.

Im Jahr 1862 wurden die Salzquellen schließlich zugeschüttet und der Betrieb eingestellt. Georg Wilhelm Hahse wird als letzter Salineninspektor genannt, dieser regte auch die erste Erdölbohrung in Wietze an, welche wahrscheinlich die erste Erdölbohrung der Welt war.

Zusammenfassung aus "Die Geschichte der Saline zu Sülze" von August Theiss

Weitere Informationen zur Saline in Sülze im Internet

Saline Sülze bei Wikipedia
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